Zahlen, Daten, Fakten

  • seit 1999 bundesweit zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen
  • 18 Jahre Juniorwahl zu 43 Landtagswahlen, 5 Bundestagswahlen und 3 Europawahlen
  • bislang 1.8 Millionen teilnehmende Schüler/-innen
  • größtes Schulprojekt zur politischen Bildung
  • Träger ist der gemeinnützige und überparteiliche Kumulus e.V.
  • Schirmherr zur Bundestagswahl 2017: Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert

Idee

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Zunächst steht das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan – abschließend geht es dann an die Wahlurne. Das Ergebnis wird am Wahlsonntag um 18.00 Uhr veröffentlicht. Die Juniorwahl ist ein Angebot zur politischen Bildung und kostenlos für die teilnehmenden Schulen.

Konzept Juniorwahl

Meilensteine

  • 1999: Startschuss mit der ersten Juniorwahl in Berlin an drei Schulen
  • 2001: Erste wissenschaftliche Begleitung der Universität Stuttgart
  • 2002: Erste bundesweite Umsetzung zur Bundestagswahl 2002 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Johannes Rau
  • 2004: Bundesweite Umsetzung zur Europawahl in Deutschland und zusätzlich in Polen und Österreich
  • 2005: Bundesweite Umsetzung zur vorgezogenen Bundestagswahl 2005 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler
  • 2009: Bundesweite Umsetzung zur Bundestagswahl 2009 mit erstmalig mehr als 1.000 Schulen (246.616 Schüler/-innen an 1.043 Schulen)
  • 2013: Zur Bundestagswahl 2013 unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert beteiligen sich 2.364 Schulen mit 568.433 Schüler/-innen
  • 2017: Zur Bundestagswahl 2017 beteiligen sich über 3.300 Schulen mit knapp 1. Million Schüler/-innen

Juniorwahl in Zahlen

Seit der Gründung wurden 51 Juniorwahlen durchgeführt, davon

  • 3 parallel zu Europawahlen in Deutschland
  • 1 parallel zur Europawahl in Polen
  • 1 parallel zur Europawahl in Österreich
  • 4 parallel zu Bundestagswahlen und
  • 42 parallel zu Landtagswahlen in allen Bundesländern

Wissenschaft

Die Juniorwahl führt zu einer

  • Erhöhung der Wahlbeteiligung der beteiligten Eltern um durchschnittlich 4 Prozent, teilweise um bis zu 9 Prozent vor allem bei sozial benachteiligten Familien
  • Anteil der Nichtwähler/-innen sinkt von 22 auf unter 7 Prozent
  • Zahl jugendlicher Zeitungsleser verdreifacht sich
  • Mehr politische Diskussionen innerhalb der Familien
  • Sympathiewerte für die Parteien steigen deutlich

Konzept Juniorwahl

Kosten und Finanzierung

  • Die Teilnahme für die Schulen ist kostenlos.
  • Die Kosten liegen bei 250 Euro pro Schule.
  • Die Kosten werden durch die Projektpartner finanziert.
  • Alternativ besteht die Möglichkeit, dass eine Demokratie-Aktie für 250 Euro erworben wird.

Konzept Juniorwahl