Aufruf zur Mitarbeit - Juniorwahl Didaktik 2029

Wir möchten mit der Zeit gehen und Ihnen auch weiterhin ein umfangreiches und vielseitiges Lehrerheft für Ihren Unterricht zur Verfügung stellen.

Sie haben gute Ideen für mögliche Unterrichtseinheiten und Interesse an einer Co-Autorenschaft? Helfen Sie uns gerne mit Ihrer Erfahrung und damit der Juniorwahl.

Ob Wahlsystem, Medienkompetenz, der Umgang mit Sozialen Medien und Fake News, uns interessieren alle politischen Themenblöcke und wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung freuen! 

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an oder schreiben uns eine E-Mail.

Vielen Dank!

Ihr Juniorwahl-Team

kontakt@juniorwahl.de
030/880 666 800

Den modulartigen Aufbau werden wir für kommende Unterrichtsbücher beibehalten und aktualisieren. Falls Sie ein neues Modul oder eine Einheit entwickeln möchten, freuen wir uns über Ihre Mitwirkung.

Und so funktioniert es:

  1. Laden Sie sich die Word-Vorlage für den Unterrichtsverlauf herunter.

  2. Nutzen Sie diese für Ihre Unterrichtskonzeption und füllen die Vorlage aus.

  3. Senden Sie uns Ihre Vorschläge inkl. Arbeitsblätter im Word-Format an kontakt@juniorwahl.de 

Unterrichtsverlaufsplanung als Word-Vorlage zum Download:

 

Arbeitsblatt als Word-Vorlage zum Download:

Modulübersicht am Beispiel der Bundestagswahl 2025

Inhalt und Struktur der Unterrichtsmaterialien

Im Zentrum der didaktischen Konzeption steht das Ziel, den Schüler/-innen Kompetenzen zu vermitteln, die sie zur politischen Partizipation befähigen. Unter Kompetenzen wird die individuelle Fähigkeit, Fertigkeit und Bereitschaft verstanden, in variablen Situationen problemlösend zu handeln. So sollen die Lernenden nicht nur ihr Wissen über den Wahlvorgang wiedergeben können, sondern auch politische Entscheidungen treffen, sie begründen, in Diskussionen mit anderen argumentativ vertreten und sich gegebenenfalls auch überzeugen lassen können. Denn schließlich liegt das Grundprinzip einer demokratischen Problemlösung in der Konfrontation der Auffassungen und in der Suche nach Konsens.

1. Modularisierte Konzeption

Die Unterrichtseinheit besteht nicht wie üblicherweise aus mehreren Sequenzen, sondern aus Modulen. Der Modulcharakter soll deutlich machen, dass die Lerneinheiten nicht zwingend in der dargestellten Reihenfolge unterrichtet werden müssen. Einzelne Module können, je nach Vorwissen der Schülerinnen und Schüler und Zeitkapazitäten, auch ausgelassen werden. Auf diese Weise wird eine höhere Flexibilität beim Gestalten der Unterrichtseinheit ermöglicht.



2. Kompetenzorientierung



Die Module orientieren sich nicht nur an inhaltlichen Schwerpunkten, sondern ebenso an zu vermittelnden Kompetenzen. Dabei stehen die Methoden-, Analyse- und Urteilskompetenz im Mittelpunkt, denn sie ermöglichen letztendlich die von der „Juniorwahl“ angestrebte Handlungskompetenz: Die Teilnahme an Wahlen.



3. Differenzierung über verschiedene Niveaustufen



Um möglichst vielen Schulformen, Jahrgangsstufen und heterogenen Lerngruppen gerecht zu werden, sind alle Module in drei Niveaustufen differenziert, für Schüler/-innen mit keinen oder geringen, allgemeinen sowie fundierten Vorkenntnissen und Methoden-, Analyse- und Urteilskompetenzen.

Die Unterrichtseinheiten dauern zwischen einer und zwei Unterrichtsstunden und sind kombinierbar. Jede Einheit enthält neben dem Thema und der didaktischen Perspektive auch Sachinformationen für die Lehrkräfte, eine Verlaufsskizze, Hinweise zu den Methoden sowie sämtliche benötigte Schüler-Materialien in kopierfähiger Form.