Startschuss für Juniorwahl zur Europawahl 2014

- Bundesweit 1.000 Schulen mit 250.000 Schülern beteiligt
- In einigen Bundesländern noch letzte Plätze frei – Schulen jetzt anmelden  
- Projekt erhöht nachweislich die Wahlbeteiligung

10 Wochen vor der Europawahl haben heute die Organisatoren den symbolischen Startschuss für die Juniorwahl gegeben. Bundesweit machen 1.000 Schulen mit 250.000 Schülerinnen und Schülerinnen Demokratie zum Schulfach und gehen in der Woche vor der Europawahl am 25. Mai 2014 an die Wahlurnen. 
Bundesweit wird das Projekt zur politischen Bildung gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Europäischen Parlament und der Bundeszentrale für politische Bildung. Zudem unterstützen zahlreiche Kultusministerien, Landeszentralen für politische Bildung, Landtage und Europabeauftragte das Projekt in den Bundesländern. Die Schirmherrschaft hat das Europäische Parlament übernommen.

In einigen Bundesländern gibt es noch letzte freie Plätze für die Juniorwahl 2014 zur Europawahl. Anmeldungen sind über die Webseite www.juniorwahl.de möglich. 

ERFAHRUNGEN DER JUNIORWAHL

Die Juniorwahl wird bundesweit seit 1999 parallel zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen durchgeführt. Mit über 1.5 Millionen beteiligten Jugendlichen hat sich das Projekt zu dem erfolgreichsten Lernort „Demokratie“ für Schüler, Lehrer und Politiker in Deutschland entwickelt.
Wissenschaftliche Untersuchungen verschiedener renommierter Universitäten (Stanford University, Universität Stuttgart) zum Projekt haben aufgezeigt, dass die Wahlbeteiligung der Eltern teilnehmender Jugendlicher bei der tatsächlichen Wahl um durchschnittlich vier Prozent höher lag. Die Zahl jugendlicher Zeitungsleserinnen und -leser lag verdreifachte sich, zudem sank der Anteil der Nicht-Wähler von 21 auf unter 7 Prozent. Hauptprofiteure sind Haupt- und Realschulen, da dort der Wissenszuwachs am größten ist. In Bremen konnte 2011 Dank einer flächendeckenden Juniorwahl an allen Schulen in Bremen und Bremerhaven eine Erhöhung der Wahlbeteiligung von 9,2 Prozent bei den 16- und 17-Jährigen nachgewiesen werden.

Pressekontakt: 
presse@juniorwahl.de - Tel. 030 / 86 200 10

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